Sina und Fritzi

Als Fritzi bei uns einzog, musste Sina eine Woche lang alle Register ziehen, um ihn davon überzeugen zu können, dass sie nur mit ihm spielen und ihn päppeln, ihm aber auf keinem Fall etwas Böses wollte.

Kaum hatte er es kapiert, hatte Sina keine ruhige Minute mehr. Er hüpfte den ganzen Tag um sie und vor allem auf ihr herum. Das ging schon hart an Sinas Nerven. Sie blieb aber trotzdem immer freundlich zu ihm.

Anfangs ging er nachts zwischen 3.00 und 4.00 Uhr auf die Rennstrecke. Er nahm in der Küche Anlauf ( das Getrapse der Pfoten auf Korkfussboden ist nachts besonders gut zu hören! ), wobei das kleine Hinterteil meist den ganzen Kater überholte. Im Wohnzimmer musste er dann immer über den Rand des Hundekorbes balancieren. Dabei rutschte er regelmässig ab und mit viel Schwung auf Sina drauf. Die schreckte dann oft laut bellend, völlig empört aus dem Schlaf. So war dann um diese Zeit, auch fast immer das komplette Haus wach. Sina war zu diesem Zeitpunkt überglücklich mit auf Arbeit zu dürfen. Unsere Kunden befürchteten schon sie sei krank, aber sie war nur froh endlich mal in Ruhe schlafen zu können.

Auch Fritzi hat einsehen müssen, dass mit Sina und mir nachts nicht gut Kirschen essen ist. Inzwischen hält er schon bis früh um 6.00 Uhr aus. Und wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass er es auch in absehbarer Zeit schafft, bis zum Wecker klingeln durch zu schlafen!

Sina und Fritzi vertragen sich nach wie vor sehr gut und stellen beim regelmässigen Fanger spielen, die komplette Wohnung auf den Kopf.

Da Fritzi ein reiner Wohnungskater ist ( Wohnung liegt an einer Hauptstrasse), suchte ich nach einer guten Beschäftigungsalternative. Ich fand gleich zwei. Meiner Vermieterin, einer älteren Dame, habe ich vor zwei Jahren auch eine Findelkatze als Wohnungskatze vermittelt. Nun geht Fritzi halbtags ein Stockwerk höher in die “Katzenkindertagesstätte”. So haben alle etwas davon ( und wenn es bloss ein leerer Futternapf ist ).

Tini- die Findelkatze meiner Vermieterin

Fritzi ist oft sehr frech zu ihr. Trotzdem darf er immer zu Besuch kommen.

Da Fritzi sich sehr viel von seinem grossen Vorbild Sina abschaut, nahm ich ihn kürzlich zum Gassi gehen mit  (Geschirr ist er schon gewöhnt ). Nach anfänglichem Staunen über die ganzen neuen Eindrücke, lief es ganz gut. Nun begleitet er uns jeden Sonntag ( sofern es das Wetter zu lässt ). Die Tragetasche, die ich für ihn immer mitnehme, falls es ihm zuviel wird, mag er nicht sonderlich. Er besteht dann doch sehr energisch aufs Selberlaufen.

Es ist total schön, Hund und Katze unter einem Dach zu haben. Vor allem, da sie sich so gut miteinander verstehen.

In trauter Zweisamkeit

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